Merkel - EU-Zusammenarbeit mit Afrika ausbauen

Screenshot der Webseite der Bundeskanzlerin Merkel

Im Interview erkärt die Kanzlern, das es das Ziel der Bundesregierung sei, mit den Herkunftsländern zusammenarbeiten. Man wolle insbesondere die Fluchtursachen bekämpfen. Dazu ist geplant der EU Afrika Gipfel im Herbst. Ein Zentrales Thema dabei ist die Jugendbeschäftigung.

Gambia und Senegal fanden dabei besondere Erwähnung: "Wenn die Menschen aus dem Senegal kommen oder aus Nigeria oder aus Gambia, dann müssen wir ihnen eben vor Ort auch mit Entwicklungsprogrammen Hoffnung geben. Und das ist eine große, langfristige – oder mindestens – mittelfristige Aufgabe. Aber mit ihr gar nicht zu beginnen, wäre ganz falsch. " Schwerpunkt ist zunächst die illegale Migration zu reduzieren, damit Menschen sich nicht in Hände von Schleppern begeben und ihr Leben aufs Spiel setzen müssen. Es müssen Wege gefunden werden, den Menschen zu ermöglichen in Europa Arbeit zu finden, aber ohne die Illegalität zu fördern. 

Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und EU haben Migrationspartnerschaften mit Niger, Tschad, Senegal aufgebaut. Bilaterale Aktivitäten sind im Gange.  Es gibt vielfältige Aktivitäten in Lybien und Niger, u.a. versucht man die Menschen bereits in Niger darüber aufzuklären, das der Weg weiter nichts Gutes bringt. Welche Möglichkeiten es für legale Migration geben wird, wurde im Interview nicht erläutert. 

Das volle Interview ist als Podcast auf der Webseite der Kanzlerin - Merkel: EU-Zusammenarbeit mit Afrika ausbauen als Video, Audio, Text und zum download verfügbar.